Andacht zur Jahreslosung 2017

„Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ (Hesekiel 36,26)

Es kann erglühen und pochen, hämmern und stocken, brechen und zerspringen. Es kann verschenkt werden, unergründlich und offen sein. Und auch auf der Zunge können wir es tragen – unser Herz. Es kann aber auch trotzig und verzagt sein.
In der Bibel ist „Herz“ eines der am meisten gebrauchten Worte.  Kein Wunder weiterlesen

 

Andacht: Zweiter Pflanztag im St.-Jakobi-Wald, 16. November 2013

Liebe TeilnehmerInnen des zweiten Pflanztages im St.-Jakobi-Wald,

42 Gründe hatten Sie und ihr im letzten halben Jahr, um heute hier zu stehen und darauf zu warten, ihren und euren Baum gleich zu pflanzen. 42-mal Hoffnung auf eine gute Zukunft.

Allein 17 Bäume werden heute gepflanzt, weil Kinder in den letzten Monaten getauft worden sind. Sie als Eltern oder auch Großeltern können dann ja auch im Laufe der nächsten Monate und Jahre immer wieder mal mit dem Kind oder den Kindern hierher kommen, um zu sehen, was in der Zwischenzeit aus dem Baum geworden ist. So wie der Baum, so bist auch Du, Kind. Erst klein und äußerst schutzbedürftig. Später dann wird der Baum hoffentlich größer und robuster, irgendwann dann können sogar die Vögel, erst kleine und später größere kommen und ein Nest in Deinem Baum bauen. Wenn wir unsere kleinen Heister angucken, die

Weiterlesen: Andacht: Zweiter Pflanztag im St.-Jakobi-Wald, 16. November 2013

Angedacht - Braucht es einen neuen Martin Luther?

Braucht es einen neuen Martin Luther?

Gern erinnern wir uns an die 95 Thesen, die Martin Luther an einem 31. Oktober vor langer Zeit an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg genagelt hat. Das Jahr der Feierlichkeiten von 500 Jahren Reformation wird eingeläutet. Unzählige Aktivitäten werden im nächsten Jahr zur Erinnerung und Würdigung des Reformationsgeschehens stattfinden. Weiterlesen

 

Predigt über Epheser 2, 17 – 22

Predigt von Pastor Wilhelm Timme,  2. Sonntag nach Trinitatis

Gnade sei mit Euch und Friede von dem der da war, der da ist und der da kommen wird. Amen

Liebe Schwestern und Brüder,

Antoine de Saint Exupéry hat einmal gesagt: Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. 

Weiterlesen: Predigt über Epheser 2, 17 – 22

Geistlicher Impuls zur Eröffnungsfeier der Klamottenkiste in Wittlohe

Liebe Initiatorinnen der Klamottenkiste, Unterstützer_innen des Projektes und Gäste der kleinen Feierstunde!

Das etwas andere Bekleidungshaus wird heute eröffnet. So stand es gestern in der Zeitung zu lesen. Dazu sind Sie seid ihr als Gäste gekommen. Das freut mich. Bekleidungshaus bringt ja schließlich etwas anderes zum Ausdruck als Grabbeltisch. Bekleidung hat etwas mit der Würde eines Menschen zu tun. Hatte es schon immer. Nicht umsonst sagt Jesus in seiner Rede vom Weltgericht unter anderem Folgendes:

Weiterlesen: Geistlicher Impuls zur Eröffnungsfeier der Klamottenkiste in Wittlohe

Lebst du schon, oder glaubst du noch?

Lebst du schon, oder …

Ingvar Kamprad, Begründer eines schwedischen Möbel- und Einrichtungshauses wurde vor kurzem 90. Jahre. Während im Radio eine Reportage über ihn läuft, fällt mir der Slogan ein, mit dem sein Unternehmen seit Jahren äußerst erfolgreich wirbt. Die Werbeformel suggeriert, dass es verschiedene Level des Lebens gibt. Und dieses Unternehmen hilft einem dabei, den Level des perfekten Lebens zu erreichen. Die Kunden kommen. Passt dieser Slogan übersetzt

Weiterlesen: Lebst du schon, oder glaubst du noch?

Andacht zur Jahreslosung 2016

„Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ (Jesaja 66,13)

Ich war zu schnell gelaufen, war heftig gestürzt und hatte mir kräftig das Knie aufgeschlagen. Meine Mutter nahm mich auf den Schoß und tröstete mich. Ein Urbild des Trostes für mich.
Was geschieht hier? Das Knie ist nicht besser, es blutet und muss verbunden werden. Und doch ist beinahe alles gut durch den mütterlichen Trost. Ist das Vertröstung - die berüchtigte? Sind Tröstungen „wohlfeile Arzneien“? Hat Friedrich Dürrenmatt recht: „Wenn ich Trost gebe, lüge ich; dann beruhige ich, und das ist falsch“?

Weiterlesen: Andacht zur Jahreslosung 2016

Andacht: Fünfter Pflanztag, 12. April 2015

Liebe Gemeinde,

Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

Mit dieser Feststellung endet das aktive Schöpfungswerk Gottes, bevor er seinen Sabbat hält. Und siehe, es war sehr gut. Darauf kommt es an, liebe Gemeinde, und nicht auf die Frage ob dieses Schöpfungswerk zig Millionen von Jahre gedauert hat, oder 7 Tage. Übrigens heißt es ja sogar in der Bibel selbst: Denn tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache. Ps. 90, 4

Das lässt vermuten, dass schon die Verfasser des biblischen Schöpfungsberichtes keine Schwierigkeiten mit der Evolutionstheorie gehabt hätten. Die Botschaft lautet: Gott hat die Welt sehr gut erschaffen, die er dann den Menschen anvertraut hat.

Weiterlesen: Andacht: Fünfter Pflanztag, 12. April 2015

Andacht: Vierter Pflanztag im St.-Jakobi-Wald, 15. November 2015

Guten Tag, liebe Jakobi-Wald-Gemeinde,

ich begrüße Sie zum vierten Pflanztag. Heute beginnen wir mit dem Bäumepflanzen auf der zweiten Fläche des Jakobiwaldes. Diese Fläche, knapp 1 ha groß, soll uns nun etwas länger vorhalten, um der Hoffnung auf die Zukunft Ausdruck zu verleihen.

Die Bäume geben unserer Hoffnung symbolischen Ausdruck auf ein gutes Morgen. Darum pflanzen wir hier nicht 500 Bäume auf einmal, sondern immer nur einen Baum:

- einen Baum für unser Kind, das getauft worden ist

- einen Baum als Freude über meinen 80. Geburtstag, den ich in diesem Jahr feiern durfte

- einen Baum, weil ich mit meinem Lebenspartner vor den Traualtar getreten bin

- einen Baum, weil wir in diesem Jahr die 50. Wiederkehr unserer Eheschließung feiern

- einen Baum für den Menschen, der in diesem Jahr von uns gegangen ist

44 gute Gründe für 44 Bäume, die heute am 4. Pflanztag hier gepflanzt werden, als Zeichen der Hoffnung

Weiterlesen: Andacht: Vierter Pflanztag im St.-Jakobi-Wald, 15. November 2015

Andacht in der KV-Sitzung im August 2014

Wir alle haben die Erfahrung gemacht oder machen sie, dass uns Dinge und Ereignisse unterschiedlich stark unter die Haut gehen, uns also mehr oder minder stark berühren.

Mich beschäftigt immer noch und immer wieder - unser Thema „Reichsbahnwaggon“. Weniger die Fahrzeugruine selbst, als vielmehr das ganze drum und dran.

Schon bei den vorbereitenden Treffen haben mich die Hinweise auf die unterschiedlichsten Gegenreaktionen erstaunt und ich habe sie ungläubig nicht wirklich ernst genommen. Vielleicht nur ein Mangel an Phantasie bei mir.

Was ich dann am 18. Februar 2014 erlebt habe, hat mich absolut sprachlos gemacht und ich stehe heute

Weiterlesen: Andacht in der KV-Sitzung im August 2014

Andacht zum Brückenjubiläum - Pastor Timme am 26.7.2014

Liebe Vetbachbrücken- Festgemeinde,

in der Dorfchronik Wittlohe Stemmen wird darüber berichtet, dass an der Vetbachbrücke eine zeitlang alle 10 Jahre gearbeitet wurde.  Das erste Mal 1944, nachdem der Ortsbauerführer Heirich Bockelmann eine

Beschwerde abgegeben hatte. Doch 1944 hatte man Besseres zu tun als in Wittlohe Brücken zu bauen. Die Chronisten schreiben: Zur Erneuerung des Überbaues kam man nicht mehr.

 

1954 das zweite Mal. In dem Jahr wurden 13 Eisenträger in der Brücke eingebaut. Vor 1954 war die Brücke für 3 Tonnen Gewicht zugelassen. Ab 1954 hatte sie die Lastenklasse 18.

1964 dann das dritte Mal. 1964 wurde dann am Gründlichtsen gearbeitet. Die Vetbachbrücke wurde neu

Weiterlesen: Andacht zum Brückenjubiläum - Pastor Timme am 26.7.2014

Gedenkstunde am Fliegergrab Heinz Schrader

 „Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“

 

Wir brauchen in Geschichte keinen Nachhilfeunterricht, wir haben alle Geschichte in der Schule gehabt.“ So haben es Herr Rodewald und ich in einer Bürgerversammlung im Februar, als es um das Thema  Denkorte in der Region ging, zu hören bekommen.

 

Wenn ich mich unter den Anwesenden umsehe, dann freue ich mich, dass heute hier deutlich mehr TeilnehmerInnen versammelt sind, als es in den letzten Jahren.

 

Was aber tun wir, wenn wir Jahr für Jahr hierher kommen, an diesen Platz, an dem der Rammjägerpilot Heinz Schrader am

Weiterlesen: Gedenkstunde am Fliegergrab Heinz Schrader

Andacht: Dritter Pflanztag, 29. März 2014

Liebe hier im St.-Jakobi-Wald versammelten Brüder und Schwestern,

wir pflanzen heute 17 Heister, junge Pflanzen, die zu Bäumen werden wollen und sollen. Wir pflanzen Bäume anlässlich von Taufen, Konfirmationen, Geburtstagen oder Ehejubiläen oder um überhaupt den Beginn einer Beziehung zu erinnern, bzw. zu dokumentieren.

Was wir tun, tun wir nicht, um die Welt zu retten, aber um unseren Teil dazu bei zu tragen, dass sie gerettet

Weiterlesen: Andacht: Dritter Pflanztag, 29. März 2014

Andacht in der Sitzung des Kirchenvorstandes

Andacht von Maren Pötter

Ich möchte heute Abend von Jochen Klepper erzählen.

Wer ist, nein, wer war dieser Mann? Ich habe erst vor vier oder fünf Jahren von ihm gehört. Aber: Ich kenne schon seit etwa 25 Jahren ein Lied von ihm. Meine Mutter hat es gern gemocht und wir haben es so manches Mal am Heiligen Abend gesungen. Das Lied heißt „Die Nacht ist vorgedrungen“ und ist auch in unserem Gesangbuch zu finden. Es steht bei den Adventsliedern unter der Nummer 16.

Jochen Klepper. Er wurde vor 110 Jahren, also 1903, geboren. Er entstammte einer kinderreichen Pastorenfamilie in Schlesien. Nach einem

Weiterlesen: Andacht in der Sitzung des Kirchenvorstandes

Höhere Gewalt

Andacht gehalten von Heide Gildmann beim Treffen des Neubürger-Besuchsdienstes am 03. Juli 2013. Angelehnt an christliche-autoren.de

Wir befinden uns wieder in der Gewitter-Saison. An vielen Stellen in Deutschland hat es ja in den vergangenen Tagen bereits stark gedonnert und geblitzt. Bei uns gab es Gott sei Dank kein heftiges Unwetter, aber das Wetterleuchten und Grummeln am Himmel war beeindruckend, ja auch fast beängstigend. Weiter weg sollen über 1000 Blitze gezählt worden sein. Durch das Gegrummel und die Sturmböen bin ich von meinem Sofaschlaf aufgewacht und befürchtete Schlimmes, als ich den Himmel sah. Wir sind dann – Gott sei Dank – verschont geblieben. 

Leider werden aber auch immer wieder Menschen vom Blitz erschlagen. Diese Naturgewalten sind

Weiterlesen: Höhere Gewalt