Silberne Konfirmation im September 2013

Was hat Mut gemacht?

Die Begegnung mit den ehemaligen Mitkonfirmanden begann etwas zögerlich auf den Kirchenvorhof, wo die Silberkonfirmanden nach und nach eintrafen. Gemeinsam betraten sie dann „ihr altes Gemeindehaus“ und wurden von zwei Kirchenvorsteherinnen mit einer kleinen silbernen Anstecknadel empfangen. Nachdem Pastor

Timme den Ablauf des Gottesdienstes besprochen hatte, war das Eis gebrochen und ein unaufhaltsamer Redeschwall begann. „Was – schon eine Einladung zum 25-Jährigen? So alt bin ich schon?“, hörte man die Jubilare untereinander berichten.


Das Läuten der Kirchenglocken gab dann das Startsignal. Wie vor 25 Jahren stellten sich die ehemaligen Konfis paarweise auf und zogen mit dem Pastor vorweg in die Kirche ein.

Eins war dann doch etwas anders wie damals, die Kirche war lange nicht so voll, das hatte der ein oder andere wohl anders erwartet!„Wer heute silberne Konfirmation feiert, der steht in der Mitte seines Lebens, hat eventuell eine Familie gegründet, eine berufliche Laufbahn eingeschlagen, glückliche Momente erlebt und auch Krisen gemeistert“. Nach den Worten von Pastor Timme wurden die Jubilare aufgefordert einen Moment inne zu halten, um mal ganz bewusst die vergangenen Jahre an sich vorüberziehen zu lassen. Darüber nachzudenken, wie das Leben verlaufen ist, wer einen geholfen hat und was einen Mut gemacht hat?

Mit dem Lied »Heaven is a wonderful place« rundete der Jakobichor den besondern Moment des Konfirmationsgedenkens ab. Zuvor aber durften die Ehrenkonfirmanden Gottes Segen von allen Seiten erleben, dafür hatte Pastor Timme ausgesprochen schöne Segensworte gewählt.

Eine Jubilarin freute sich am Ende des Gottesdienstes: „Ich habe es sehr genossen, dass der Chor nur für uns gesungen hat, wann darf man das schon erleben?!“ Zur Erinnerung an diesen „Silbertag“ erhielten alle eine Urkunde und wie damals gab es wieder das unvergessliche Gruppenfoto vor der Kirchentür.