KV-Klausur im Januar 2014

KV-Wochenende in Hannovers Altstadt

Es ist schon zur Tradition geworden, dass sich der Kirchenvorstand einmal im Jahr Zeit für eine umfassende Klausurtagung nimmt. Wir haben

die Erfahrung gemacht, dass es gut tut, sich hierfür mal fern ab vom Alltagsstress, zu treffen.

Die Klausurtagung ist keine „normale“ Sitzung, sondern eine gemeinsame Zeit mit deutlich anderen Vorzeichen: keine Tagesordnung im üblichen Sinne mit Bau-, Finanz- und Personalfragen. Sondern viele Möglichkeiten zum inhaltlichen und persönlichen Austausch, die im Tagesgeschäft oft zu kurz kommen.

Für unsere Klausur im Januar 2014 fuhren wir ins Hanns-Lilje-Haus, direkt neben der Marktkirche. Und so kam es, dass wir mitten in der historischen Altstadt von Hannover, über die Entwicklungen unserer Gemeindearbeit nachdachten und neue Aktionen und Schwerpunkte planten.

Nach der Ankunft am Freitagabend hielten wir zuerst einmal unseren persönlichen Rückblick auf die vergangenen 19 Monate Vorstandsarbeit.Die entspannte Atmosphäre machte es möglich auch Persönliches und Vertrauensvolles anzusprechen. Am Ende des ersten Tages wurde deutlich, was sich am nächsten Tag auf wunderbare Weise verstärkte: Miteinander reden und diskutieren, sich voneinander berühren zu lassen braucht das „sich-einlassen“. Denn auch darum geht es in der Arbeit als Kirchenvorstand: Sich füreinander öffnen, um sich den Aufgaben gemeinsam und mit Energie immer wieder stellen zu können! Im Mittelpunkt des Samstages stand ein intensives Programm mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

 

Wie können wir die Arbeit mit Kindern ohne Diakonin fortführen?

Ist unsere Abendmahlspraxis noch zeitgemäß?

Wie bringen wir neuen Schwung ins Sommerfest?

 

Hierzu trugen wir viele gedankliche Möglichkeiten zusammen, die wir lebhaft diskutierten.Ruhig und gelassen und trotzdem effektiv und weiterführend beschäftigten wir uns außerdem noch mit der Realisierung der zeitgeschichtlichen Werkstatt und der Fortführung unseres St.-Jakobi-Waldes.

Hin und wieder sind unsere monatlichen Sitzungen eine kräftezehrende und manchmal auch nervenaufreibende Angelegenheit. Dass unsere Tagung im Hanns-Lilje-Haus ganz anders verlief, wurde nochmals in der anschließenden Schlussrunde deutlich. Rückblickend hatten wir nämlich den Eindruck, sehr konstruktiv gearbeitet zu haben und waren fast erstaunt darüber, wie gelassen wir die kompakte Themenvielfalt abgearbeitet haben. Die Gespräche tagsüber miteinander und das gemütliche Zusammensitzen am Abend in der „Harfe“ führten dazu, dass wir uns wieder ein Stückchen näherkamen.