Das ehemalige Altarbild

Hedwig Müffelmann – eine Künstlerin aus Otersen

In unserer Kirche hängt ein Gemälde, das in besonderer Verbindung zu unserer Gemeinde steht. Bevor der Originalzustand des Altars aus dem Jahre 1894 wieder hergestellt wurde, prägte ein Gemälde von Hedwig Müffelmann viele Jahre den Altar. Seit 2003 hängt das ehemalige Altarbild rechts im Altarraum.

Das Bildnis zeigt den gekreuzigten Christus, umgeben von Maria sowie den Jüngern Johannes, Jakobus und Petrus, und ist in der für die Entstehungszeit typisch romanisch-naiven Stilrichtung der Nazarener gemalt, die dem religiösen Empfinden und der Frömmigkeit der damaligen Zeit entspricht.

Das Besondere dieses Bildes besteht darin, dass es erstens von einer Frau, die zweitens aus Otersen stammte, gemalt wurde. Das ehemalige Altarbild, das im Jahre 1895 entstand, hat einen klaren biografischen Bezug:

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Das Kapitelhaus

Das Kapitelhaus ist das älteste profane Gebäude im Landkreis Verden.

Seinen ursprünglichen Namen verdankt das Kapitelhaus dem Verdener Domkapitel (die „Kapitel“ großer Kirchen entsprachen einer Mischung aus Kirchenvorstand und Aufsichtsrat), welches das Haus direkt neben der Wittloher Kirche, etwa im 12. Jahrhundert, errichten ließ.

Der erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem 13. Jahrhundert. Für den hiesigen Teil des Verdener Umlandes diente er als Verwaltungszentrum. Dort tagte das Strukturgericht, auch der „Zehnte“ wurde dort eingesammelt. 

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St.-Jakobi-Kirche zu Wittlohe

Jedes Jahr in der Zeit vom 1. Mai bis zum 3. Oktober öffnen wir unsere Kirchentür von 9.00 – 18.00 Uhr. Gäste sind in dieser Zeit zum Verweilen und Besichtigen herzlich eingeladen. Nehmen Sie sich Zeit zum Schauen, zum Nachdenken und zur Andacht.

Treten Sie ein, in unsere schöne St. Jakobi-Kirche!

Unsere Kirche wurde in den Jahren 1893 bis 1894 auf dem geräumten Platz der alten Hofstelle von Tietje erbaut. Am 12. August 1894 fand die Einweihung statt. Zu diesem Zeitpunkt standen zwei Kirchen in Wittlohe. 1908 wurde das alte Kirchenschiff abgerissen. Der alte Kirchturm blieb jedoch bis 1928 bestehen. An der Stelle des alten Turmes liegt heute ein Findling mit der Inschrift: „Hier stand unsere alte Kirche – etwa 1320 bis 1928“. Da die alte Glocke 1942 für Rüstungszwecke beschlagnahmt worden war, fand 1954 die Einweihung von drei neuen Glocken statt. 

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Geschichte der Kirchenbauten in der Kirchengemeinde Wittlohe

Anfang des 13. Jahrhunderts war die „Villa Wittenloge“ ein Lehen des Bremer Erzbischofs in Besitz der Edlen von Hillingesvelt. Als im Jahre 1231 Heinricus von Hillingesvelt verstarb, verzichteten seine Erben auf ihr Lehnsrecht mit der Bitte, es dem Verdener Domkapitel zu schenken. Seitdem war ein Verdener Domherr für die Villa Wittenloge mit dem Mühlort Stemmen und seinen Bewohnern zuständig.

In alten Akten steht: „Die Kirche zue Wittelohe ist von einem Grafen zue Wittelohe fundiret in die ehre Sancti Gangolphi.“

Sie wurde bereits vor 1231 im romanischen Stil als Eigenkirche erbaut. 1523 wurde die kleine Backsteinkirche von dem Verdener Domherrn Heinen von Mandelsloh im gotischen Stil erweitert und 1523 „durch fratem Christopherum, Bischofen zue Costnitz (Konstanz) und suffraganeum der stifte Brehmen und Verden in die Ehre Gangolphi und Jacobi am Tage

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Meierbriefe im Archiv der Kirchengemeinde Wittlohe

Die Kirchengemeinde Wittlohe hütet in ihrem Archiv im Gemeindebüro im Pastorenhaus viele historische Akten aus der Zeit ab 1743. Im großen Brand 1742 in Wittlohe sind die Akten aus der Zeit davor leider verbrannt.
In einem Findbuch (Suchregister) kann man über den Inhalt des Archivs informieren.
Bei meinen familiengeschichtlichen Nachforschungen habe ich die 75 Meierbriefe von 1758 (1711) bis 1887 (zu finden unter der Signatur A 431 I und A 431 II) durchgesehen.

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80 Eheverträge im Archiv der Kirche in Wittlohe

Anfang des Jahres 2007 habe ich die im Archiv der Kirche in Wittlohe unter der Signatur A 347 befindlichen Eheverträge durchgesehen und in ein Microsoft Office Programm eingegeben.

Bei einigen Eheverträgen, die von der Norm etwas abwichen, habe ich eine Zusammenfassung des Vertrages in das Original eingelegt. Die Eheverträge waren seit langer Zeit üblich gewesen. In diesen wurde

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