Kerzenarbeit in St.-Jakobi seit 1987 (2)

"Die Hände sind unser Werkzeug"

Es ist kaum zu glauben, dass solch wunderbare Kunstwerke ohne jegliches Werkzeug, nur mit den Händen, hergestellt werden können. Ins Leben gerufen wurden die handverzierten Taufkerzen von Elisabeth Gustävel     (  ⃰22.03.1916 † 6.01.2009). Anfänglich, das war im Jahre 1987, verzierte sie die Taufkerzen ganz alleine. Die Muster und Ornamente entwarf sie selber und ließ sich dabei von Kirchentüren und Zäunen inspirieren. Ihre Arbeit dokumentierte sie

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Konfi-Praktikum in „Kerzenmanufaktur“

Im Rahmen des Konfirmanden-Praktikums bekamen die Frauen der „Kerzenmanufaktur“ tatkräftige Unterstützung von den Luttumer Mädels Lynn Kriegs und Mona Troschka.

Jeden Montag trifft sich das Team meistens bei Rosa Hellwinkel, um gemeinsam Taufkerzen mit Mustern und Ornamenten zu verzieren. Aus Platzgründen verlegten sie heute jedoch ihre Werkstatt in Lore Bittermanns Keller, damit auch die beiden Konfirmandinnen genügend Platz zum Arbeiten hatten.

Die Kerzen werden als Rohlinge geliefert und mit Hände-Werkzeug mühsam verschnörkelt. Es ist wirklich mühsam, denn bis zur Fertigstellung der Taufkerzen werden locker 6 Stunden benötigt, da staunten auch die Praktikantinnen nicht schlecht. Bei der Vorbereitung der Verzierung waren Lena und Lynn mit Feuereifer dabei. Dafür mussten sie aus kleinen Wachsplatten Streifen schneiden und dann zu winzigen Rollen formen. Die Weiterverarbeitung blieb jedoch den „Profis“ überlassen, da die filigrane Handarbeit erheblich Fingerspitzengefühl benötigt, das sich erst langsam entwickeln muss, ganz nach dem Motto: Übung macht den Meister! Mona und Lynn hat es trotzdem Spaß gemacht und sie möchten gerne noch einmal wiederkommen.

 

Die Kerzengruppe stellt sich vor

Die Taufkerze ist ein fester Bestandteil in unserer Kirchengemeinde und gehört zur Taufe seit 1987 einfach dazu. Sie symbolisiert das Licht, durch das Jesus Christus in die Welt getragen wurde. Das unsere Täuflinge der St.-Jakobi-Kirche Wittlohe dieses göttliche Zeichen mit auf den Weg bekommen, dafür sorgen zurzeit fünf Frauen:Rosa Hellwinkel, Rosi Matthis, Lona Klaws, Marianne Sprenger und Lore Bittermann, aus unserer Kirchengemeinde. 

In liebevoller Handarbeit werden die Kerzen mit Mustern und Ornamenten kunstvoll verschnörkelt. In der Mitte des Rohlings findet das Kreuz seinen Platz, das von Alpha und Omega umschlossen wird. Somit wird deutlich gemacht, dass die Liebe Jesus Christus das Leben des Täuflings vom Anfang bis zum Ende begleitet. 

Individuell macht die Taufkerze aber erst der persönliche Namenszug. Diesen zu gestalten ist der letzte Arbeitsschritt und zugleich auch die größte HerausforderungJeden Montag trifft sich die Kerzengruppe, meistens bei Rosa Hellwinkel in Luttum, von 18.00 bis 19.30 Uhr, um in Feinarbeit die Kerzen wunderschön zu schmücken.

Es ist eine kleine, nette und vertraute Gruppe, bei der nicht die Arbeit sondern die Gemeinschaft in Vordergrund steht. Interessierte die Spaß haben an filigraner Handarbeit sind jederzeit im Team herzlich willkommen!

Ansprechpartnerin:

Frau Rosa Hellwinkel, Luttum, Tel. 04231/63773
Gemeindebüro, Tel. 04238/493

 

 

 

Kerzenarbeit in St.-Jakobi seit 1987

"Die Hände sind unser Werkzeug"

Es ist kaum zu glauben, dass solch wunderbare Kunstwerke ohne jegliches Werkzeug, nur mit den Händen, hergestellt werden können. Ins Leben gerufen wurden die handverzierten Taufkerzen von Elisabeth Gustävel     (  ⃰22.03.1916 † 6.01.2009). Anfänglich, das war im Jahre 1987, verzierte sie die Taufkerzen ganz alleine. Die Muster und Ornamente entwarf sie selber und ließ sich dabei von Kirchentüren und Zäunen inspirieren. Ihre Arbeit dokumentierte sie fein säuberlich in einem Büchlein, das noch heute des Öfteren für Anregungen zur Hand genommen wird. Nachdem die Taufkerzen die Stückzahl von 50 pro Jahr erreicht hatten, schaffte Frau Gustävel die Arbeit nicht mehr allein. Immerhin benötigte sie für das Ausschmücken einer Kerze 6-8 Stunden. Damals war sie sehr froh, als sie Unterstützung von Irene Firley bekam. Im Jahre 1997 verstärkte auch noch Rosa Hellwinkel den kleinen Kreis.

Gustävel hütete die Kerzenarbeit wie ihren Augapfel und gab anfänglich das feine Ornamentieren nicht aus der Hand, sodass Rosa zuerst nur die "groben" Arbeiten machen durfte. Über Jahre hat sie sich das kunstvolle Handwerk aber perfekt angeeignet und ist heute die sympathische "Chefin" der Kerzendamen.

Irene Firley ist aus Altersgründen vor einigen Jahren ausgeschieden. Nach und nach hat sich das Team mit Lore Bittermann, Lona Klaws, Marianne Sprenger und Rosi Matthis verstärkt. Gemeinsam verschnörkeln sie mindestens 30 Taufkerzen im Jahr. Zusätzlich gestalten sie noch 5-10 Kerzen für die Jubilarinnen aus dem Seniorenkreis, zum 85. Geburtstag. Auch wenn sie sich wöchentlich treffen, darf man nicht außer Acht lassen, dass ihre Arbeit sehr filigran und fast schon mühsam ist. Es werden mindestens drei Abende benötigt, bis eine Kerze fertig ist. Trotz alledem steht für "unsere Kerzenfrauen" nicht die Arbeit, sondern die Gemeinschaft im Vordergrund.

 

 

Konfirmanden-Praktikum in der "Kerzenmanufaktur"

 Im Rahmen des Konfirmanden-Praktikums bekamen die Frauen der „Kerzenmanufaktur“ tatkräftige Unterstützung von den Luttumer Mädels Lynn Kriegs und Mona Troschka. Jeden Montag trifft sich das Team meistens bei Rosa Hellwinkel, um gemeinsam Taufkerzen mit Mustern und Ornamenten zu verzieren. Aus Platzgründen verlegten sie heute jedoch ihre Werkstatt in den Keller von Lore Bittermanns, damit auch die beiden Konfis genügend Platz zum Arbeiten hatten. 

Die Kerzen werden als Rohlinge geliefert und mit Händewerkzeug mühsam verschnörkelt. Es ist wirklich mühsam, denn bis zur Fertigstellung der Taufkerzen werden locker 6 Stunden benötigt, da staunten auch die Praktikantinnen nicht schlecht. Bei der Vorbereitung der Verzierung waren Mona und Lynn mit Feuereifer dabei. Dafür mussten sie aus kleinen Wachsplatten Streifen schneiden und dann zu winzigen Rollen formen. Die Weiterverarbeitung blieb jedoch den „Profis“ überlassen, da die filigrane Handarbeit erheblich Fingerspitzengefühl benötigt, das sich erst langsam entwickeln muss, ganz nach dem Motto: Übung macht den Meister! Mona und Lynn hat es trotzdem Spaß gemacht und sie möchten gerne noch einmal wiederkommen. 

Oktober 2012